Portugal 02. Mai - 13. Mai 2011

Fabienne Kohlmann verbrachte ihr Trainingslager an der portugiesischen Algarve. Es war die zweite große Maßnahme für sie in diesem Jahr, die sie diesmal mit fast der gesamten deutschen Nationalmannschaft absolvierte. Die zwei Wochen in der Sonne nutzte sie um sich einerseits von ihrer Verletzung aus dem letzten Trainingslager zu erholen und sich andererseits auf die kommende Saison 2011 vorzubereiten.

Vor einem Monat konnte Fabienne Kohlmann im südafrikanischen Stellenbosch noch drei Wochen ohne Probleme durchtrainieren und nach ihrer Knie-OP endlich wieder ein schnelleres Tempo anschlagen. Am letzten Tag vor der Abreise zurück nach Deutschland stürzte die 21-Jährige allerdings schwer über eine Hürde und musste ihre letzte Einheit vorzeitig beenden. Die Diagnose war ein gestauchtes Sprunggelenk mit Bänderüberdehnung und ein geprelltes Knie. Erst kurz vor ihrer Abfahrt nach Monte Gordo/ Portugal am ersten Mai konnte sie wieder Laufeinheiten trainieren.

Dort tastete sie sich peu à peu wieder an ihre früheren Leistungen heran.  Die erste Woche stand noch viel alternatives Training auf dem Plan zum Beispiel Aquajoggen oder allgemeine Athletik, doch nach kurzer Zeit vertrug sie auch wieder längere und schnellere Laufbelastungen. Dazu trug auch die gute medizinische und physiotherapeutische Versorgung vor Ort bei.

Was Unterbringung und Verpflegung anging, war das Team gut versorgt. Das Hotel lag mit dem Fahrrad ungefähr zehn Minuten vom Stadion entfernt und direkt am Strand. Der Trainingsort Vila Real de Santo Antonio liegt übrigens genau an der Grenze zu Spanien, was die Gruppe zum Anlass nahm an einem trainingsfreien Nachmittag auch einmal die iberischen Nachbarn zu besuchen.

Die nächsten Wochen wird sich Fabienne Kohlmann noch intensiv auf die Saison vorbereiten und aufgrund ihrer Verletzung den ersten Wettkampfstart ungefähr einen Monat nach hinten verschieben. Das ergab sich aus Gesprächen mit Bundestrainer Edgar Eisenkolb und Heimtrainer Enrico Aßmus. Dennoch bleibt das Ziel für die Karlstädterin die Weltmeisterschaften in Deagu/Südkorea.

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