„Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen!“

… sagt der weise Jedi-Meister Yoda. Er beschreibt meine letzten Wochen ziemlich gut. Nach einem mäßigen Wettkampfeinstieg Anfang Mai sagte die Achillessehne erstmal „tu es nicht“. Ich legte eine Laufpause und einen Behandlungsmarathon ein anstatt mich halbherzig auf Wettkämpfen herumzudrücken, die mir zu der Zeit nicht gut getan hätten. Dann endlich spürte ich eine Besserung hörte auf meinen Körper: „tu es!“ Aber auch wenn ich tat, was in meiner Macht stand, reichte es nicht. Mal ging ich das Rennen zu schnell an, mal zu langsam. Dann kam das Wochenende und somit die letzte Chance. Ich rannte mit freier Bahn und voller Kraft voraus und tat es.

Jetzt hab ich es geschafft: In letzter Minute bin ich auf den Olympia-Zug nach Rio aufgesprungen und der nächste Halt heißt Amsterdam.
 
(22.06.2016)

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