WM-Blog Teil 1: 22.-24. August

Am Abreisetag trafen wir (Christina Hering und ich) uns in aller Herrgottsfrühe (4:30 Uhr) zu einem entspannten Dauerlauf im nächtlichen Olympiapark. Warum? Wir wollten schon mal beginnen, unsere biologischen Uhren Richtung Osten zu verstellen. Entsprechend müde waren wir dann auch als wir am Abend von Berlin nach Peking abflogen. Zum Glück sind wir zwei sehr schlaffreudige Athletinnen, deswegen bekamen wir bis auf das Essen nicht viel vom Flug mit. Wir wohnen in einem erwartungsgemäß riesigen Hotel, in dessen Lobby ein ständiges Multikulti herrscht. Hier tummeln sich Franzosen, Kroaten, Briten, Schweizer, Nigerianer, Österreicher und jede Menge lächelnde chinesische Volonteers.


Entgegen aller schaurigen Erwartungen kann man hier in Peking frei atmen und den blauen Himmel sehen. Der Smog hat also doch Platz für die WM gemacht. Das Olympiastadion von 2008, das sogenannte Vogelnest, steht in einem weitläufigen Areal, umgeben von anderen enormen und teilweise futuristischen Gebäuden. Wir haben bis jetzt vier sehr gute Trainingseinheiten direkt neben dem Vogelnest absolviert. Heute Morgen war das Abschlusstraining vor dem Wettkampf und es bestand aus einem 300m und einem 200m Lauf in Renntempo. Als Trainingskolleginnen sind wir natürlich gemeinsam gelaufen. Es war also fast wie ein normales Training in München - nur diesmal neben einem anderen Olympiastadion!

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